So erstellen Sie die perfekte Bewerbung

BewerbungMit einer perfekten Bewerbung einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu finden ist auch heute nicht leicht. Die Betriebe können meist zwischen vielen guten Bewerbern auswählen – und ein 1A-Abschlusszeugnis allein ist noch kein Job-Garant. Um sein Ziel zu erreichen muss auch das Bewerbungsschreiben einen perfekten Eindruck hinterlassen, so dass man überhaupt eine Chance zur Einladung zum Vorstellungsgespräch hat oder in das weitere Auswahlverfahren kommt.

Doch was unterscheidet eine perfekte Bewerbung von einer eher mittelprächtigen, eine selbst erstellte Bewerbung von einer Bewerbungsvorlage? Sehr oft entscheiden Kleinigkeiten darüber, ob die Unterlagen eines Bewerbers auf dem Stapel ‚zurückschicken’ oder ‚einladen’ landen. Lesen Sie unsere Tips und Infos, nutzen Sie unsere Erfahrungen und wenden Sie sie an – für Ihre erfolgreiche Bewerbung!

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Per Post bewerben oder lieber Online?

Bei jeder Bewerbung steht am Anfang die Frage: Soll ich mich klassisch oder online bewerben? Große Unternehmen bevorzugen – speziell bei Initiativbewerbungen – zunehmend Online-Bewerbungen, kleinere Betriebe hingegen die Bewerbung per Post. Informieren Sie sich vorher darüber, z.B. auf der Homepage des neuen Arbeitgebers.

Verzichten sollten Bewerber im Bewerbungsanschreiben möglichst auf die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“. Am Besten schreiben Sie den verantwortlichen Mitarbeiter direkt an, sofern der Ansprechpartner bekannt ist. Und wenn Bewerber dessen Namen nicht kennen – zum Beispiel, weil sie sich initiativ bewerben, rufen Sie einfach kurz beim Unternehmen an oder schauen Sie auch hier auf dessen Homepage nach.

Mehr zum Bewerbungsanschreiben

Die Online-Bewerbung

Eine perfekte Bewerbung per Email oder Online-Formular ist bei vielen Unternehmen mittlerweile Standard. Welche Fehler Sie dabei vermeiden sollten und wo die Unterschiede zur klassischen Bewerbung liegen, erfahren Sie auf diesen Seiten. Eine Bewerbung per Email wird immer beliebter, denn man spart Zeit und Kosten wie z.B. für Mappe, Porto und das Bewerbungsfoto. Auch die Überlegungen über Mappenfarbe und deren Gestaltung fallen weg. Die digitale Bewerbungsmappe erreicht den Empfänger per Email praktisch sofort, es gibt keine Verzögerungen durch den Postweg.

Doch ohne den nötigen Aufwand und entsprechende Sorgfalt bei der Erstellung einer Bewerbung geht es auch online nicht. Damit nicht auf eine Bewerbung von der Stange auch die Absage von der Stange im Posteingang landet, sollten Sie einige Regeln beachten.

Es gelten die gleichen hohen Anforderungen wie bei einer perfekten Bewerbung auf Papier! Geben Sie eine neutrale E-Mail Adresse an. Seriös wirkt eine Email-Adresse wie z.B. vorname.name@postfach.de. Zu empfehlen ist auch eine vollständige Signatur mit Postanschrift, E-Mail-Adresse, Telefon- und Handy-Nummer.

Prüfung auf Rechtschreibung und Vollständigkeit

Manche Bewerbungn strotzt von Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Lassen Sie deshalb den Entwurf Ihres Bewerbungsanschreibens nochmals Korrektur lesen. Weiterhin sind die Unterlagen oft unvollständig. Bewerber sollten ihrer Bewerbung auf alle Fälle außer dem Lebenslauf Kopien des letzten Schulzeugnisses oder des Diplomzeugnisses beilegen und, sofern vorhanden, der Arbeitszeugnisse und Praktikumsbescheinigungen. Auch Zertifikate, die ihnen spezielle Kenntnisse und Erfahrungen bescheinigen können hinzugefügt werden.

Aber Achtung! Es sollten auf keinen Fall Stellen- und Ausbildungsplatzsuchende alle möglichen Zeugnisse und Bescheinigungen beilegen. Auswahlkriterium sollte sein: Was hilft dem Unternehmen bei der Entscheidung, mich einzuladen?

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Stellensuche

Stellensuche Um eine passende Stelle zu finden, sollten Sie sich zuerst realistische Ziele passend zu Ihrem Ausbildungsstand, Fähigkeiten etc. setzen. Nutzen Sie aktiv alle Möglichkeiten der Jobsuche wie z.B. Printmedien, Internet, soziale Netzwerke, Freunde, Kollegen, Bekannte ...! Auch telefonische Anfragen bei Unternehmen und Personalabteilungen sind möglich.

Weitere Möglichkeiten zur Stellensuche:

  • Angebote von online-Jobbörsen, auch der Agentur für Arbeit
  • Infomaterial der Agentur für Arbeit
  • Kontakte von privaten Vermittlern
  • Zeitarbeitsfirmen
  • Besuchen Sie Messen, Ausstellungen, Tag der offenen Tür
  • Besuchen sie die Internetseiten von interessanten Unternehmen
  • Bieten Sie sich (im Rahmen einer Stellenanzeige) für Probearbeiten / Praktikant an
 

Erstellen Sie eine Liste der gefundenen Stellen mit allen Kontaktdaten und entwickeln Sie dann passend zu den gefundenen Stellen Ihre persönliche Bewerbungsstrategie.

Das Arbeitszeugnis entschlüsseln

In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass sich jedes Arbeitszeugnis positiv liest. Das heißt, dass offene negative oder gar vernichtende Formulierungen verboten sind. Infolge dessen wird Kritik hinter vermeintlich freundlichen Worten verborgen. Wie Sie Ihr Arbeitszeugnis richtig entschlüsseln und welche Bedeutung die benutzten Formulierungen oder fehlende Bestandteile haben und was das am Ende für Sie bedeuten kann, erfahren Sie hier.

 

Inhalt und Struktur des Arbeitszeugnisses

Weiterhin wird bei den Arbeitszeugnissen zwischen einfachen und qualifizierten Zeugnissen unterschieden. Ein einfaches Zeugnis beschränkt scih auf die Art und Dauer einer Beschäftigung, z.B. bei Aushilfstätigkeiten. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis hingegen muss folgende Strukturen und Informationen beinhalten:

  • die Überschrift
    • Arbeitszeugnis
    • Zwichenzeugnis
    • Praktikantenzeugnis ...
  • eine Einleitung
    • Personalien und Dauer des Arbeitsverhältnisses
  • den beruflichen Werdegang
    • nur wenn sich Tätitgkeit und/oder Position verändert haben
  • eine Aufgabenbeschreibung
    • Position und Beschreibung der Kompetenzen
    • detaillierte Aufgabenbeschreibung
  • eine Beurteilung der Leistung
    • Arbeitsweise
    • Arbeitsleistung
    • Erfolge
  • eine Beurteilung des Verhaltens
    • Verhalten gegenüber Vorgesetzten
    • Verhalten gegenüber Kollegen
    • Verhalten gegenüber Geschäftspartnern
  • einen Schlusssatz
    • Dankes- oder Bedauernsformel
    • Beendigungsformel
    • Zukunfts- und Erfolgswünsche
  • die Unterschrift
    • mit Datum, Rang bzw. Kompetenz des Zeugnisausstellers

Versuchen Sie immer, ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zu erhalten. Sollte einer der oben genannten Bereiche fehlen oder unvollständig sein, bitten Sie den Arbeitgeber um Ergänzung. Jedoch kann das Fehlen auch eine versteckte Warnung an potentielle Arbeitgeber darstellen.

Standardformulierungen im Arbeitszeugnis

Es gibt standardisierte Formulierungen für jeden Abschnitt des Arbeitszeugnisses. Diese werden vor allem für die Beurteilung von Leistung und Verhalten genutzt. Beispiele hierfür sind:

  • Note 1:
    • Leistung: "Er hat die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt."
    • Sein Verhalten zu Vorgesetzten sowie Kollegen war stets einwandfrei/vorbildlich.
  • Note 2:
    • "Sie hat die ihr übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt."
    • "Ihr Verhalten zu Vorgesetzten sowie Kollegen war einwandfrei"
  • Note 3:
    • "Er hat die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer Zufriedenheit erledigt."
    • "Er trug zur Verbesserung des Betriebsklimas bei."
  • Note 4:
    • "Sie hat die ihr übertragenen Arbeiten zu unserer Zufriedenheit erledigt."
    • "Sie war immer sehr gesellig."
  • Note 5: "Er hat die ihm übertragenen Arbeiten im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit erledigt."
  • Note 6: "Sie hat sich bemüht, die ihr übertragenen Arbeiten zu unserer Zufriedenheit zu erledigen."

Wird zur Verabschiedung eine Formulierung wie "Für Ihre Mitarbeit bedanken wir uns." benutzt, bedeutet das ganz einfach "... und tschüss!". Aber auch kleine Schönheitsfehler wie Eselsohren, Knitter, verrutschte Unterschrift und der gleichen mehr geben Hinweise auf die wirkliche Wertschätzung der im Arbeitszeugnis beurteilten Person.

Mehr dazu finden Sie u.a. unter "www.arbeitszeugnis.info".

Eigenmarketing

ProfilanalyseFür ein erfolgreiches Eigenmarketing ist es notwendig, zu Beginn eine Profilanalyse der eigenen Fähigkeiten und Talente durchzuführe - im Grunde eine Selbsteinschätzung. Dabei kann es hilfreich sein, auch die Einschätzung von Freunden, Bekannten oder Kollegen einfließen zu lassen.

Nach der Auswertung der Profilanalyse und Selbsteinschätzung können Sie bereits sehr gut erkennen, für welche Branche, welchen Job und welches Unternehmen Sie am besten geeignet sind.

Fragen zur Profilanalyse

  • Was kann ich sehr gut?
  • Was mache ich besonders gerne?
  • Was will ich wirklich?
  • Arbeite ich lieber mit Menschen oder mit "Gegenständen"?
  • In welcher Arbeitsumgebung möchte ich arbeiten?
  • Gibt es ein Hauptmotiv für meine Arbeit und welches?
  • Wie hoch ist der Marktwert meiner Fähigkeiten?
  • Welche Stärken und welche Schwächen habe ich?
  • Was kann ich meinem künftigen Arbeitgeber bieten?
  • Was erwarte ich von meinem künftigen Arbeitgeber?
  • Sind für mich Aufstiegs- bzw. Karrierechancen wichtig?
  • Welche Branche kommt für mich in Betracht?
  • Warum genau diese Branche?
  • Was interessiert mich daran?
  • Welche Unternehmen sind für mich von Interesse?
  • Welches Unternehmen profitiert am meisten von meinen Fähigkeiten und Kenntnissen?

Selbsteinschätzung zu Stärken und Schwächen

1. Welche intellektuellen Fähigkeiten habe ich?

  • strukturiert
  • analytisch
  • klar denkend
  • leicht lernend
  • gutes Gedächtnis
  • konzentriert
  • vorausschauend
  • kreativ
  • urteilssicher

2. Welche Charakterzüge habe ich?

  • ehrgeizig
  • ruhig
  • aggressiv
  • ängstlich
  • gewissenhaft
  • geschickt
  • diszipliniert
  • optimistisch
  • engagiert
  • dynamisch

3.Wie ist mein Umgang mit anderen Menschen?

  • kontaktfreudig
  • freundlich
  • teamfähig
  • kooperativ
  • distanziert
  • diplomatisch
  • pünktlich
  • kommunikativ
  • einfühlsam
 

Das Vorstellungsgespräch

Das VorstellungsgesprächIm Vorstellungsgespräch einer Bewerbung geht es für Sie darum, Ihre persönliche und anforderungsbezogene Eignung unter Beweis zu stellen. Ihr persönliches Auftreten ergänzt die Informationen des Lebenslaufes, Ihres Bewerbungsschreibens, Ihrer Zeugnisse. Der Arbeitgeber möchte sich im Vorstellungsgespräch von Ihren Persönlichkeitszügen, Ihrem Charakter, Ihrer Motivation, Ihrer Leistungsbereitschaft, Ihrer Kompetenz oder Ihrer Anpassungsfähigkeit in seinem zukünftigen Team ein Bild machen.

Weitere wichtige Aspekte werden beim Bewerbungsgespräch Ihr Aussehen, Ihr Auftreten, Äußerungen oder Ihr sprachliches Ausdrucksvermögen sein.

Ob Sie zu einem Einzel- oder Gruppenvorstellungsgespräch eingeladen worden sind, beim Vorstellungsgespräch handelt es sich für Sie um eine mündliche Testsituation, vergleichbar mit Ihren Zwischen- oder Abschlussprüfungen in der Lehre oder im Studium.

Machen Sie sich die aufgeführten Aspekte zu eigen und berücksichtigen Sie diese, bleiben Sie aber auf der anderen Seite der Mensch, der Sie sind. Geben Sie sich natürlich und vergessen Sie im Vorstellungsgespräch nicht wieder alle guten Ratschläge und konzentrieren sich auf die Themen, die man mit Ihnen bespricht!

1. Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Dass Sie sich über das Internet, Fachzeitschriften, persönliche Gespräche Informationen über Ihren hoffentlich zukünftigen Arbeitgeber verschaffen oder besser vorher beschafft haben, versteht sich eigentlich von selbst, soll an dieser Stelle allerdings wiederholt werden. Selbst über den Bäcker lassen sich Informationen beschaffen und wenn man nur weiß, wie viel Filialen betrieben werden!

Welche Informationen Sie über das Unternehmen sammeln sollten!

  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig?
  • Wo befindet sich die Hauptniederlassung?
  • Wo die Filialen?
  • Ist das Unternehmen auch im Ausland tätig?
  • Welche Produkte werden hergestellt?
  • Wieviele Mitarbeiter werden beschäftigt?
  • Welche Mitbewerber gibt es am Markt?
  • Wie hat sich das Unternehmen entwickelt (Firmengeschichte)?

Das sind nur ein paar Punkte die Sie wissen sollten. Wer gründlich recherchiert, wird sicherlich noch weitere interessante Informationen finden!

2. Ablauf eines Vorstellungsgespräches

2.1 Übersicht über den Ablauf des Vorstellungsgesrächs

1. Gesprächseinleitung

2. Bewerbermotivation (Warum bewerben Sie sich in dem Unternehmen?)

3. Bildung, Ausbildung und Werdegang

4. Familäre Aspekte

5. Gesundheitszustand

6. Ihre Eignung für die Stelle

7. Informationen zur Stelle (Tätigkeit, Urlaub, Lohn etc.)

2.2 Themen während des Vorstellungsgesprächs

  • Kenntnisse über das Unternehmen, die Produktpalette
  • Gründe für die Bewerbung
  • Zufriedenheit mit der bisherigen Situation
  • Ideen zur geplanten Tätigkeit, berufliche Entwicklung
  • Schilderung des bisherigen Werdegangs, Weiterbildungen, Darstellung persönlicher Stärken und Schwächen, persönlicher und sozialer Hintergrund des Bewerbers
  • Persönliche Belastbarkeit und berufliche Kompetenz des Bewerbers
  • Themen zum Arbeitsumfeld, Arbeitsplatz, zukünftige Kollegen, soziales oder gesellschaftliches Engagement des Bewerbers
  • Frage nach der Lohn- oder Gehaltsvorstellung, Fragen des Bewerbers
  • ggf. Rundgang durch das Unternehmen mit fachlichen Gesprächen

Tipp zum Vorstellungsgespräch:

Üben Sie mit Ihren Bekannten und Verwandten den Ablauf eines Vorstellungsgespräches. Wechseln Sie die Rollen, um sich so auch in die Lage Ihres Gegenübers versetzten zu können.

Das Assessment Center

Bewerbung im AuslandGrößere Unternehmen führen häufig meist mehrtägige Assessment Center durch, um auf diesem Wege den am besten geeigneten Bewerber zu finden. Diese Art des Auswahlverfahrens wird bei der Einstellung von Fach-, Führungs- und Nachwuchskräften, auch im öffentlichen Dienst, angewendet. Weitere Bezeichnungen für dieses Bewerberauswahlverfahren sind Potentialanalyse, Bewerberseminar oder Gruppenauswahl.

Während einem Assessment Center werden mit verschieden Gruppen- und Persönlichkeitstests sowie Leistungsaufgaben und anderen realitätsnahen Aufgabenstellungen passend zur zu besetzenden Stelle durch mehrere Beurteilende Verhalten, Entscheidungsfreudigkeit, Analysefähigkeit, Zeitmanagement, Organisationsfähigkeit und Reaktionen unter Stress  beurteilt.

Mögliche Tests im Assessment Center:
  • Gruppendiskussion
  • Präsentation bzw. Vortrag
  • Rollenspiele
  • Eigenpräsentation
  • Aufsätze
  • Planspiele
  • Interview (auch unter Stress!)
 

Tipps zum Assessment Center

  • Nutzen Sie spezielle Trainingsangebote (VHS; Coaches ...)
  • Informieren Sie sich vorher sehr gut über das Unternehmen und die angestrebte Stelle
  • Bleiben Sie immer "Sie selbst"
  • Achtung: Auch in den Pausen sowie am Abend (Freizeit) werden Sie beobachtet

Das Telefoninterview

Sie sind in der engeren Auswahl - wie könnte es weiter gehen?

Das Telefoninterview als Auswahlinstrument nutzen immer mehr Firmen, um den geeigneten Mitarbeiter zu finden. Es kann ein fester Bestandteil des Auswahlverfahrens sein. Das Interview wird dabei zu einem fest vereinbarten Termin geführt. Allerdings kann es vorkommen, dass es zu einem unangekündigten Anruf kommt.

Als Gründe für ein Telefoninterview, meist vor dem eigentlichen Vorstellungsgespräch, sind:

  • Klärung offener Fragen bzw. Widersprüche
  • Gewinnung zusätzlicher Informationen über den Bewerber
    • kommunikatives Profil
    • Reaktion auf unangenehme Fragen
    • Ausdrucksfähigkeit
    • Rhetorik
  • Zeit- und Kostenersparnis

Ein inhaltlicher Unterschied zu einem normalen Vorstellungsgespräch besteht kaum. Daher sollten Sie sich darauf genauso gründlich vorbereiten und dabei die Besonderheiten eines Telefoninterviews beachten.

  • Melden Sie sich am Telefon immer mit Vor- und Zunamen
  • Rechnen Sie jederzeit mit einem Anruf des Unternehmens
  • Üben Sie, wenn möglich, mit Freunden diese Situation am Telefon
  • Überprüfen Sie den Text auf Ihrem Anrufbeantworter bzw. Mailbox
  • Wählen Sie eine ruhige und angenehme Umgebung für das Gespräch
  • Planen Sie ausreichend Zeit ein (bis zu 45 Minuten)
  • Halten Sie die Unterlagen griffbereit
  • Sprechen Sie laut, deutlich und mit einem Lächeln
  • Überlegen Sie sich eigene Fragen zur Stelle und dem Unternehmen
  • Fragen Sie nicht nach Informationen, die Sie bei einer guten Recherche selbst herausfinden könnten

Die Todsünden einer Bewerbung

Welche Fehler bei einer Bewerbung muss ich vermeiden?

Bei einer Bewerbung kann man viele Fehler machen - einige davon sind "tödlich"! Die am häufigsten gemachten Fehler sind hier aufgeführt. Prüfen Sie Ihre Vorbereitung, und Ihre Bewerbung anhand dieser Punkte!

Allgemeine Fehler

  • Nichtbeachten der Formvorgabe (schriftlich, online)
  • Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler (Fehlercheck durch Dritte)
  • Schlechte Qualität des Materials (Eselsohren, Flecken, einfaches Kopierpapier, schlechte Druckqualität)
  • Doppelseitiger Ausdruck der Unterlagen
  • Lose / unsortierte Blattsammlung
  • Unfrankierte Umschläge
  • Falsche oder unvollständige Adresse
  • Fehlender Absender
  • Sichtbare Änderungen / Korrekturen
  • Fehlende bzw. unvollständige Unterlagen
  • Versnad von Originalunterlagen (immer Kopien!)

Fehler im Anschreiben

  • Unpersönliches Anschreiben
  • Falsches bzw. altes Datum
  • Verwendung von "Sehr geehrte Damen und Herren"
  • Fehler bei Firmennamen und Ansprechpartner
  • Beginn des ersten Satzes mit "Ich"
  • Zu viele biografische Angaben im Anschreiben
  • Floskeln, Übertreibungen
  • Kein korrekter Bezug auf die Stelle (Anforderungsprofil beachten)
  • Falsche bzw. veraltete Berufsbezeichnung
  • Zu langens Anschreiben (möglichst nur eine Seite, maximal aber zwei Seiten)
  • Fehlende Unterschrift

Fehler im Lebenslauf

  • Lücken im Lebenslauf
  • Keine Übereinstimmung der Daten im Lebenslauf mit dem Anschreiben und den Anlagen
  • Fehlendes / falsches Datum
  • Zu langer Lebenslauf (max. zwei Seiten)
  • Bezug auf Politik und Religion (ausser bei relevanten Unternehmen)
  • Keine oder wenig Angaben zu außerberuflich erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen
  • Fehlende Unterschrift
 

Fehler beim Bewerbungsfoto

  • Nicht standardgemäßes Bewerbungsfoto
  • Nicht zur Stelle passendes oder veraltetes Foto
  • Bereits benutztes Foto erneut verwenden
  • Kein Name / Adresse auf der Rückseite des Fotos
  • Foto mit Tacker oder Büroklammmer befestigt oder lose
  • Verwendung von Fotos aus dem Automaten
  • Gescanntes Foto mit schlechter Auflösung

Fehler bei der Online-Bewerbung

  • Fehlende oder zu viele Anhänge
  • Zu große Dateien (max. 3 MB!)
  • Im Betreff der Email keine konkrete Bezeichnung (Chiffre, Kennziffer ...)
  • Zu lockerer Schreibstil
  • Bei Online-Formularen die "Kann"-Felder unvollständig ausgefüllt

Fehler bei sozialen Netzwerken und eigenem Internetauftritt

  • Unangemessene Privatfotos auf einer öffentliche Seite
  • Unseriöse Mailadresse und Benutzername
  • Keine Übereinstimmung der Daten im Internet mit dem Lebenslauf
  • Posten von Kommentaren unter dem richtigen Namen
  • Unprofessionelle Gestaltung des Internetauftritts
  • Private Bilder und Texte im Internetauftritt
 

Personalverantwortliche recherchieren zunehmend im Internet (Facebook, Xing, eigene Website,...), ob und wie Sie sich im Internet präsentieren.

Kann ich für eine perfekte Bewerbung auch Bewerbungsvorlagen nutzen?

Diese Frage kann im Grunde mit "Ja" beantwortet werden! Gerade für diejenigen, die noch keine oder nur selten eine Bewerbung geschrieben haben, sind Bewerbungsvorlagen hilfreich. Um mit einer Bewerbung den Arbeitgeber von sich zu überzeugen, muss die Bewerbung zu Ihrer Persönlichkeit passen und sich von der Masse positiv abheben. Dies ist aber bei Bewerbungsvorlagen naturgemäss nur eingeschränkt möglich.

Die Bewerbungsvorlage sollte deshalb unbedingt entsprechend unseren Tipps individuell bearbeitet und angepasst werden. Wenn man also eine Bewerbungsvorlage als Arbeitshilfe nimmt, muss man sich auch die Arbeit machen und diese an den wichtigen Positionen anpassen – grafisch, vor allem aber inhaltlich. Gib deiner Bewerbung den besonderen Touch und hebe dich so vom alltäglichen Einerlei der anderen Bewerbungen ab - für deinen Erfolg!

Schreibe die perfekte Bewerbung

Die perfekte BewerbungDas Ziel der Bewerbung ist natürlich die Einladung zum Vorstellungsgespräch – der Weg dahin ist eine möglichst erstklassige und individuelle Präsentation der eigenen Arbeitskraft und Persönlichkeit.

Nutzen Sie unsere Bewerbungsvorlagen, Bewerbungsanschreiben und Lebensläufe, um den ersten Eindruck zu einem Besonderen zu machen! Alle Bewerbungsvorlagen liegen im Format .doc MS Word 97-2003 (gepackt als .zip) vor und können mit allen gängigen Word-Versionen und dem aktuellen Open Office geöffnet und bearbeitet werden.

"Die Bewerbungsmappe ist zugleich Visitenkarte und Arbeitsprobe des Bewerbers. Sie bestimmt damit den ersten Eindruck beim potentiellen Arbeitgeber."

Kostenlose Bewerbungsvorlagen

Hinweis

Wir bemühen uns grundsätzlich um korrekte und aktuelle Informationen auf dieser Website. Aber bei aller Sorgfalt bei der Erstellung können sich trotzdem Fehler einschleichen. Daher übernehmen wir für die Richtigkeit keine Gewähr.